
Tief Maike schickt heute seine Wolken mit Schnee und Regen in den Norden unseres Landes. Auf dem gut durchgefrosteten Boden kann es zu Blitzeis und spiegelglatten Straßen kommen.
Die eiskalte Phase neigt sich allmählich seinem Ende. Meist geht eine solche Wetteränderung nicht ohne Probleme vonstatten. Und diese machen sich vor allem in der Nordwesthälfte mit Schneefällen und Eisregen. Die Mengen, die vom Himmel kommen, sind zunächst nicht sonderlich groß. Doch der Erdboden ist nach einer geraumen Zeit Dauerfrost gefroren. Damit verwandeln sich auf den Boden treffende Regentropfen blitzschnell in Eis. Mitunter schneit es aber. Dennoch kann es auch dann zu gefährlicher Straßenglätte kommen.
In der Nacht zu Montag verlagert sich der Schneegriesel dann südwärts. Bis zum Abend hat er die Donau erreicht. Dann kommen von der Nordsee her bereits neue Schnee- und Regenfälle auf. Je weiter es ins Landesinnere geht, desto mehr Schnee ist es. Dabei kann es dann vor allem an den Nordrändern der Mittelgebirge und im Alpenvorland teils zu ergiebigem Neuschnee kommen.
Auch am Mittwoch bleibt es unbeständig. Die Luft wird insgesamt milder, sie braucht aber in der Mitte und im Süden etwas länger als im Norden, bis sie sich durchgesetzt hat.
Diplom-Meteorologin Stephanie Mihm